Gebäudetrocknung

Um das Schadensausmaß so gering wie möglich zu halten sollte als Sofortmaßnahme die Raumluftfeuchte gesenkt werden. Denn es gilt: "Nach einem Wasserschaden muss es schnell gehen." Durch eingeleitete Sofortmaßnahmen können die betroffenen feuchten, bzw. nassen Gebäudebestandteile abtrocknen. Ohne diese Sofortmaßnahmen und/oder eine verzögerte Trocknung vermehren sich häufig schon nach wenigen Tagen Schimmel und Bakterien. Keime haben dadurch optimale Bedingungen um sich zu vermehren und der Schaden wird größer.

Raumtrocknung
Nehmen Sie einen Wasserschaden nicht auf die leichte Schulter, auch Wochen nach dem Schaden kann erhöhte Feuchtigkeit in Wänden, Böden oder Decken zu Schimmelbildung, Verfärbung von Oberflächen und zu Zerstörung führen. Die Luftfeuchtigkeit im Raum wird mit Hilfe von Kondenstrockner gesenkt und so können die Bauteile schneller trocknen.

Dämmschichttrocknung
Wasser fließt bekanntlich nach unten, was nun einmal mit der Schwerkraft zusammenhängt. Bei Rohrbruch und Leitungswasserschaden fließt somit häufig auch Wasser in die Dämmschichten des Bodenaufbaus bei schwimmendem Estrich, der dann im wahrsten Sinne des Wortes zum „schwimmenden“ Estrich werden kann. Eine natürliche Abdunstung in diesem weitgehend geschlossenen Hohlraum würde nur sehr langsam erfolgen, wobei über lange Zeit Idealbedingungen für Schimmelpilzwachstum entstehen würden, wenn keine Trocknung der Dämmschichten vorgenommen wurde. Dann ist oft der Schaden größer als die eingesparten Kosten. In den vergangenen Jahren belief sich der Anteil an Dämmschichttrocknungen im Verhältnis zu der Gesamtzahl der bearbeiteten Leitungswasserschäden auf etwa 40 %. Zu beobachten ist, dass tendenziell mittlerweile jeder zweite Schaden auch eine Dämmschichttrocknung nach sich zieht, da nun langsam Gebäude aus den 70er und 80er Jahren in das kritische Alter kommen, welche alle moderne Dämmschichtaufbauten aufweisen.
Bei Wasserschäden kommt es oft zur Durchnässung der Dämmschicht unter dem Estrich. Diese muss mittels Verdichtern im Saug- oder Druckverfahren getrocknet werden. Zu bevorzugen ist hierbei das Saugverfahren über Wasserabscheider, um eine Verteilung von Schimmelsporen im Gebäude zu vermeiden.

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  • Inspektor für Hygiene nach VDS 3151

    Personenzertifizierter Inspektor für Hygiene nach VDS 3151 mit geprüfter Qualifikation.

    Der Zusammenhang zwischen Schäden an Gebäuden und am Inventar und Hygienemaßnahmen ist eindeutig. Wo freies Wasser ausgetreten ist, kann mikrobielles Wachstum vorliegen, insbesondere in Hohlräumen und Bodenaufbauten. Fachleute müssen folglich viel mehr leisten als früher. Es gilt abzuwägen, ob Hohlräume betroffen und ob Auswirkungen sichtbar sind.

  • Sachverständiger

    • für Schimmelpilzsanierung
    • für Schäden an Gebäuden

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